Warmwasser

Trinkwasserstationen

Die Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip sichert hygienisches Warmwasser, welches das Risiko des Wachstums von Bakterien nahezu ausschließt. Sie bieten Kontrolle und Komfort für die Nutzer. Optimiert durch die jahrzehntelange Erfahrung unserer Konstruktion. 
Was ist eine Trinkwasserstation?

Unsere Trinkwasserstationen sind kompakte Technikmodule, die im Prinzip eine vereinfachte Form der Wärmezentren (Wohnungsstationen oder Wohnungsübergabestationen) sind und dienen ausschließlich dazu, um einzelne Wohneinheiten mit Warmwasser zu versorgen.

Wie funktioniert eine Trinkwasserstation?

Über einen zentralen Wärmeerzeuger (z. B. Wärmepumpe, Fernwärme etc.) gelangt warmes Heizungswasser zu den einzelnen Trinkwasserstationen. Dort wird das Trinkwasser mithilfe eines Wärmetauschers bei Bedarf erwärmt. Für die hygienische und bedarfsgerechte Warmwasserversorgung, wird das Warmwasser erst bei der Entnahme erzeugt und nicht dauerhaft gespeichert. Dies hat ebenfalls den großen Vorteil, dass keine Energie verbraucht wird, wenn sie nicht benötigt wird. Je nach Ausführung können Trinkwasserstationen mit Wasserzählern ausgestattet werden. Dadurch lässt sich der individuelle Warmwasserverbrauch direkt der jeweiligen Wohneinheit zuordnen.

große Leistungen

Dank leistungsstarker Plattenwärmetauscher sind große Warmwasserleistungen bis zu 90kW je Einheit realisierbar.

abschaltbar

Es können Anlageteile wie ganze Geschoße oder nur Teile bei nicht Bedarf abgeschalten werden ohne die Gefahr einer Verkeimung.

geringere Wartungspflichten

Aufgrund des geringen Wasserinhaltes (< 3 Liter) in der Warmwasserleitung fallen viele dieser Anlagen nicht unter die strenge Untersuchungspflicht auf Legionellen gemäß Trinkwasserverordnung, was laufende Betriebskosten senkt.

minimaler Platzbedarf

Die Stationen sind kompakt in einem kleinen Wandschrank platzierbar und nehmen im Vergleich zu dezentralen Speichern und dezentralen Wärmepumpen keinen Wohnraum weg.

maximale Trinkwasserhygiene

Da das Warmwasser erst im Bedarfsfall, im Durchflussprinzip, frisch erwärmt wird, entfällt die Bevorratung großer Warmwassermengen, wodurch das Risiko für Legionellen Bildung drastisch minimiert wird.

geringer Installationsaufwand

Anstelle von fünf Leitungen (Vorlauf, Rücklauf, Warmwasser, Zirkulation, Kaltwasser) werden im Steigstrang nur noch drei Leitungen (Heizungsvorlauf, Heizungsrücklauf, Kaltwasser) benötigt, was Material und Schachtplatz spart.

alternative Energiequellen

Alle „Grüne“ und alternative Heizquellen können über einen zentralen Pufferspeicher perfekt eingebunden werden. Durch die richtige Puffergröße lassen sich Erzeugungsspitzen aus Sonne, Wärmepumpe oder Wärmerückgewinnung puffern und zeitversetzt nutzen.

Energieeffizienz

Die Systeme ermöglichen sehr niedrige Vor – und Rücklauftemperaturen, was den Wirkungsgrad von Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen oder Brennwertkesseln optimiert und Wärmeverluste im Verteilnetz erheblich reduziert. Es müssen nur niedrig temperierte Heizleitungen zu den Stationen geführt werden, wodurch die Wärmeverluste im gesamten Gebäude deutlich geringer sind als bei Hochtemperatur-Zirkulationssystemen für Warmwasser.

Warmwasser

Frischwasserstationen

Die zentrale Lösung für die moderne Warmwasserbereitung.
Was ist eine Frischwasserstation?

Neben unseren dezentralen Lösungen (Wohnungs- oder Trinkwasserstationen) bieten wir auch eine zentrale Lösung für die Warmwasserbereitung. Zentrale Frischwasserstationen befinden sich in der Regel im Keller oder Technikraum eines Gebäudes. Dort wird das Warmwasser auch erst dann erzeugt, wenn es tatsächlich benötigt wird. Anschließend wird es über das Warmwassernetz zu den einzelnen Verbrauchsstellen verteilt.

Wie funktioniert eine Frischwasserstation?

Über einen zentralen Wärmeerzeuger (z.B. Fernwärme), gelangt warmes Heizungswasser zur Frischwasserstation. Wird Warmwasser benötigt, wird die Wärme über einen Wärmetauscher auf das Trinkwasser reaktionsschnell und hygienisch übertragen. Eine integrierte Pumpe sorgt dafür, dass die Frischwasserstation das gesamte Gebäude zentral aus der Heizzentrale mit Warmwasser versorgen kann. Durch die spezielle hydraulische Einbindung des Wärmetauschers sind unsere Frischwasserstationen zudem besonders unempfindlich gegenüber Verkalkung, auch bei sehr hartem Wasser.

Ein weiterer Vorteil: Da ausschließlich Heizungswasser im Pufferspeicher bevorratet wird und kein Trinkwarmwasser gespeichert werden muss, kann die untere Zone des Pufferspeichers kühl gehalten werden. Dadurch lässt sich der Wirkungsgrad der eingesetzten Energieerzeuger erheblich verbessern.

Wo werden Frischwasserstationen eingesetzt?

Grundsätzlich können zentrale Frischwasserstationen überall dort eingesetzt werden, wo auch dezentrale Wohnungs- oder Trinkwasserstationen zum Einsatz kommen, im Wohnbau, in der Hotellerie, in Senioren- und Pflegewohnheimen, in öffentlichen Einrichtungen sowie in Industrie und Gewerbe.

Wir bieten eine breite Palette an unterschiedlichen Ausführungen: von wandhängenden Stationen für kleinere bis mittelgroße Objekte bis hin zu unseren leistungsstarken, bodenstehenden Stationen für Großobjekte. Bei einer zentralen Lösung sind jedoch andere technische Anforderungen und Normen zu berücksichtigen. In den meisten Fällen sind eine Warmwassertemperatur von 60°C sowie eine Zirkulationsleitung erforderlich. Besonders interessant sind Frischwasserstationen bei Sanierungen bestehender Heizungszentralen. So können beispielsweise vorhandene zentrale Warmwasserspeicher künftig als Pufferspeicher genutzt werden. Die Warmwasserbereitung übernimmt stattdessen eine Frischwasserstation: modern, bedarfsgerecht und vor allem: ohne die Bevorratung von Trinkwarmwasser. Ob eine zentrale oder dezentrale Warmwasserbereitung die bessere Lösung ist, hängt von den individuellen Anforderungen des jeweiligen Projekts ab. Wir beraten Sie gerne und finden gemeinsam die passende Lösung für Ihr Gebäude.