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Häufige Fragen - Projektplanung & After Sales

Projektplanung

Was sind die größten Vorteile von dezentralen Wohnungsstationen?

Die beiden größten Vorteile sind die Trinkwasserhygiene und die Energieeffizienz dieses zukunftssicheren Systems. Nicht außer Acht gelassen werden sollten außerdem der geringere Installationsaufwand und der minimale Platzbedarf. Weitere Vorteile und mehr Details findest du hier: //Wohnungsstationen//

Welche Leistungen erzielen Wohnungsübergabestationen von Thermograf?

Unsere Stationen decken 29 - 83 kW ab. 

Welche Angaben sind für die Dimensionierung meines Projekts essentiell? Welche Daten werden für ein Angebot benötigt?

Um dich optimal bei deinem Projekt unterstützen zu können, sollten folgende Informationen bereit stehen: 

  • die Vorlauftemperatur der Wärmeversorgung
  • die gewünschte Warmwassertemperatur
  • die gewünschte Zapfleistung des Warmwassers
  • eine Trinkwasseranalyse
  • wird eine Heizungsausführung gewünscht - wenn ja, Fußbodenheizung oder Heizkörper
  • soll die Station Unterputz oder Aufputz installiert werden
  • soll der Heizkreisverteiler direkt unter der Station integriert sein
  • Zähler von Thermograf gewünscht
  • Raumregelung von Thermograf gewünscht - wenn ja, Einzelraumregelung oder nur ein Raumthermostat pro Wohneinheit

Gerne stehen wir dir bei der Planung zur Seite und finden gemeinsam die optimale Lösung. 

Gibt es eine Standard-Wohnungsstation?

Nein. Die Wohnungsstationen sind so individuell wie dein Projekt selbst und werden genau darauf ausgelegt. Es gibt viele verschiedene Ausführungen des Wärmetauschers, der Art sie zu installieren und der internen Geometrie selbst, je nach Anwendungsfall. Wenn du wissen möchtest, welche Informationen für uns wichtig sind, um dich optimal zu unterstützen, findest du die Punkte in der vorhergehenden Frage/Antwort. 

Nimm gerne Kontakt mit uns auf: 

Gibt es die Stationen nur in Kombination der Warmwasserbereitung und Heizung, oder sind getrennte Varianten auch möglich? 

Es gibt unsere Stationen als reine Trinkwasserstationen, nur für die Warmwasserbereitung und auch Stationen nur für die Heizung. 

Was ist besser: mechanisch oder elektronisch geregelte Stationen?

Grundsätzlich sind beide Versionen gleichwertig. Ein Unterschied ist, dass elektronisch geregelte Stationen höhere Durchflüsse zulassen. Es kommt auf den Anwendungsfall an, welche Stationen wir für den Einsatz empfehlen. Gerne stehen wir bei der Stationsauswahl beratend zur Seite. 

Welche Regelungs- und Steuerungstechnik ist mit den Stationen möglich und lassen sie sich in übergeordnete Gebäudeleitsysteme einbinden?

Wir bieten für die Raumregelung folgende Lösungen an: einzelne Raumthermostate, Einzelraumregelung oder Außentemperaturregelung. Unsere Stationen können mit bauseitigen Gebäudeleitsystemen kombiniert werden. Darüber hinaus bieten wir auch Lösungen zur Regelung unserer Stationen für Heizen und Kühlen. 

Welche Abmessungen haben die Stationen und welche baulichen Voraussetzungen (z.B. Nischenmaß, Anschlüsse, Mindestabstände,...) muss ich in der Planung berücksichtigen?

Das muss ganz individuell betrachtet werden, da es unterschiedliche Ausführungen gibt. Die Maßzeichnungen unserer gängigsten Ausführungen findest du hier: 
Wir bieten auch auf Anfrage Sondermaße an, die perfekt auf dein Projekt maßgeschneidert sind. Egal ob Sonderhöhe, -tiefe, -breite oder auch Sonderfarbe. Melde dich gerne bei uns.

Was ist eine Vorlaufzirkulation/Heißwasserzirkulation/2,5-Leiter-System und welche Vorteile bringt es mit sich?

Beim System der integrierten Vorlaufzirkulation entfallen die Warmhaltebrücken (Thermostatisches-Temperatur-Vorhaltemodul kurz: TTV) in den Wohnungsstationen, stattdessen wird eine Zirkulationsleitung anliegend an der Vorlaufleitung installiert. Dieses ausgeklügelte System überzeugt durch einen äußerst geringen zusätzlichen Aufwand und niedrige Mehrkosten, da ausschließlich handelsübliche Anlagenkomponenten verwendet werden und keine elektrischen Regelkomponenten erforderlich sind. Das Resultat ist jedoch bemerkenswert: Dank der sehr niedrigen Rücklauftemperaturen werden die Verteilverluste deutlich reduziert, gleichzeitig steigen z.B: Solarerträge erheblich. Das System eignet sich durch die niedrigen Rücklauftemperaturen auch hervorragend für die Fernwärmeversorgung sowie den Einsatz von Wärmepumpen.

Welche Normen und Zulassungen erfüllen eure Wohnungsübergabestationen?
  • ÖNORM B 2531 Technische Anforderungen an Trinkwasserinstallationen innerhalb von Gebäuden
  • ÖNORM B 1921 Trinkwassererwärmungsanlagen - Mikrobiologische Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit und deren Überwachung
  • ÖNORM H 5195-1 Wärmeträger für geschlossene Heiz- oder Kühlsysteme - Teil 1: Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung im System
  • EN 806 Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen
  • DVGW: geprüfter PM-Regler

Alle Bauteile entsprechen den Trinkwasservorgaben.

Wie wird die individuelle Verbrauchserfassung in der Station umgesetzt? Ist eine fernauslesbare Lösung verfügbar?

Im Gerät können Kälte-, Wärmemengen- und Wasserzähler in den dazu vorgesehenen Rohrstrecken eingebaut werden. Unsere Wohnungsstationen werden mit Passstücken ausgeliefert. Auf Wunsch liefern wir auch gerne unsere Zähler ab Werk bereits vormontiert, oder wir bauen die von dir zur Verfügung gestellten Zähler direkt ein.
Ja, alle Zähler sind auch als fernauslesbare Variante erhältlich, entweder per Funk oder Bus.

Welche Vorlauftemperaturen und Differenzdrücke sind auf der Primärseite erforderlich?

Je nach den spezifischen Anforderungen deines Projekts können die Vorlauftemperaturen zwischen 38°C und 65°C liegen. Daraus ergeben sich die Differenzdrücke von 0,1-0,7 bar. 

Mit welchen Lieferzeiten muss ich bei meiner Projektplanung rechnen?

Im Normalfall ist mit Lieferzeiten zwischen 1-8 Wochen zu rechnen. Unser Verkaufsteam stimmt sich jedoch konkret mit dir ab, um die Ware rechtzeitig in die Produktion einzuplanen und zu liefern. 

Bietet ihr Unterstützung bei der Ausschreibung an, z.B. LV-Texte?

Ja, wir unterstützen gerne bei der Projektierung und erstellen die passenden projektbezogenen Ausschreibungstexte, Berechnungen und Unterlagen. 

Setzt Thermograf auch projektspezifische Sonderlösungen um?

Ja, hier liegt unsere Expertise. Wir punkten mit jahrelanger Erfahrung im Sonderbau und mit unseren lösungsorientierten Ansätzen. 

Sind Wärmepumpen und Thermograf Wohnungsstationen eine optimale Kombination?

Ja, Wärmepumpen lassen sich optimal mit unseren Wohnungsstationen kombinieren.

Bei der dezentralen Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip ist der Betrieb mit einer Warmwassertemperatur von 45°C möglich. Thermograf Wohnungsstationen benötigen dafür nur sehr geringe Vorlauftemperaturen. Als Vergleichswert: ein zentraler Boiler benötigt mindestens 65°C Vorlauftemperatur. Unsere Hybridlösung arbeitet mit nur 38°C Vorlauftemperatur und kann das Warmwasser auf bis zu 50°C bereiten. Somit kann die Wärmepumpe im optimalen Bereich bei einem hohen COP arbeiten.

Bietet Thermograf Lösungen bei Sanierungsprojekten mit bestehender Infrastruktur?

Ja, wir haben bereits etliche Sanierungen umgesetzt, bei denen Gasthermen oder auch Fremdfabrikate ausgetauscht wurden. 

Wie hoch muss die Warmwassertemperatur bei Wohnungsstationen sein?

Die Warmwassertemperatur muss in Wohnungen min. 45°C betragen. Es ist aber so zu planen, dass gegebenenfalls bei hygienischen Problemen der Betrieb mit 50°C möglich sein muss.
Bei Beherbergungsbetrieben, Sportstätten, Pflegeheimen, Krankenanstalten und öffentlich zugänglichen Gebäuden sind die Temperaturen der ÖNORM B2531 zu entnehmen.

Wie verfahre ich mit von der Wohnungsstation weit entfernten Verbrauchern?

Die optimale Lösung ist, eine zweite Station einzuplanen, da dies am energiesparendsten ist.
Sollte eine Zirkulation angedacht sein, muss die ÖNORM B2531 beachtet werden: die Zirkulationsleitung muss mit mindestens 55°C betrieben werden. Die daraus folgenden hohen Betriebskosten sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Warum ist eine Trinkwasserzirkulation bei einer dezentralen Wohnungsstation kontraproduktiv?

Diese Lösung zieht einen hohen Energieverbrauch und somit hohe Betriebskosten mit sich. Der Wärmetauscher muss immer warmgehalten werden und es sind - aus hygienischen Gründen - höhere Warmwassertemperaturen notwendig. Die Zirkulationspumpe muss somit jeden Tag für 24 Stunden in Betrieb sein.

Warum benötige ich bei der Trinkwasserzirkulation ein Sicherheitsventil?

Wenn sich Wasser in einem geschlossenen System erwärmt, dehnt es sich aus. Je nach Rohrmaterial und Druckfestigkeit können im schlimmsten Fall Leitungen platzen.
Bei Systemen ohne Trinkwasserzirkulation ist die Auslaufstelle immer geöffnet.

Was ist bei der Pufferladung zu beachten?

Wichtig ist, dass der richtige Regler eingesetzt wird, der den Puffer schichtweise beladen kann (drehzahlgeregelt). Somit wird der Puffer nicht komplett durchgeladen und die kältere Rücklauftemperatur kann zum Energieerzeuger rückgeführt werden.

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Wie funktioniert der PM-Regler?

PM steht für Proportional Menge, das heißt über den Wasser-Fließdruck regelt dieser proportional zum Wasser die Heizungsmenge. Wenn viel Wasser benötigt wird, lässt der Regler auf der Heizungsseite viel Heizungswasser durch. Wenn wenig Wasser benötigt wird, dann regelt er die Heizungsmenge zurück. Wenn kein Warmwasser gezapft wird, schließt der Regler und es kann auch kein Heizungswasser durch den Wärmetauscher fließen.
Bei Wohnungsstationen mit Heizung ist noch eine Vorrangschaltung integriert. Diese regelt zusätzlich noch, dass die Zapfung von Warmwasser Vorrang gegenüber der Heizung hat und während des Zapfvorgangs kurzzeitig nicht geheizt wird.

Wie sieht der Wartungsaufwand aus?

Wir empfehlen, alle zwei Jahre eine Wartung durch den Thermograf Kundendienst durchführen zu lassen.
Bei Anlagen mit unzureichendem Heizungswasser sollte jährlich eine Wartung durchgeführt werden.

Bietet Thermograf Service und Kundendienst an?

Ja, wir bieten unseren eigenen österreichweiten Kundendienst an. 

Gibt es Wartungsverträge für Ausführer bzw. Betreiber?

Gerne schließen wir einen Wartungsvertrag für deine Anlage ab.

Wie ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen gewährleistet?

Unsere Ersatzteile sind im Normalfall lagernd. Bei Bestellung bis Mittag werden sie noch am selben Tag an DPD übergeben und werden in Österreich innerhalb von 2 Werktagen zugestellt. Gewisse Rohrstrecken können eine etwas erhöhte Lieferzeit aufweisen. 

Wie verhält sich die Wohnungsstation bei schwankenden Netzparametern?

Kleine Schwankungen der Vorlauftemperaturen (1°C bis max. 3°C) sind beim Warmwasser kaum bemerkbar. Alles darüber wirkt sich spürbar auf das Warmwasser aus, genauso wie eine falsch eingestellte Versorgungspumpe. Druckschwankungen im Kaltwasser wirken sich ebenfalls auf die Warmwassertemperatur aus.

Wie schnell verkalken die Wärmetauscher der Stationen?

Kalkprobleme gibt es bei unseren Geräten kaum, da die Wärmetauscher sehr rasch abkühlen und der Kalk nicht ausfallen kann.
Wir empfehlen dennoch, alle Anlagen über 15°dh (mind. 6°dH) mit einer Enthärtungsanlage zu versehen.

Wie stelle ich die Hauptpumpe korrekt ein?

Wichtig ist es, die Pumpe auf die Einstellung "Konstantdruck (DP-C)" und auf die richtige Förderhöhe einzustellen. Die Förderhöhe ergibt sich aus dem maximalen Druckverlust der Wohnungsstation, sowie aus den Leitungsverlusten.

Wie stelle ich die Fußbodenheizungspumpe in der Station korrekt ein?

Die Pumpe soll auf Konstantdruck und zwischen 1 und 3 Meter, je nach Druckverlust der Fußbodenheizungsleitungen eingestellt werden. 

Wo stelle ich die Heizleistung der Wohnungsstation ein?

Am Zonenventil im Wohnungsheizungsrücklauf, evtl. unter dem Stellantrieb gibt es die KVS-Einstellung, über welche die maximale Heizungsmenge eingestellt wird.
VORSICHT: eine zu hohe Einstellung kann zu einem Pendeln der Anlage führen. Bitte daher immer die Trägheit der Fußbodenheizung bedenken.

Warum soll kein elektrisches Mischventil bei der Hauptversorgung eingesetzt werden?

Da die meisten elektrischen Antriebe zu langsam sind, kommt es zu Schwankungen im Netz. Dadurch entstehen auch Schwankungen bei der Warmwassertemperatur. 

Wie kann ich den Estrich in den jeweiligen Wohnungen ausheizen, wenn die Station schon montiert ist?

Am Festwertregler wird die Vorlauftemperatur eingestellt:

Skalenwert 1 2 3 4 5 6 7
Regeltemperatur (ca.) 20°C 25°C 30°C 35°C 40°C 45°C 50°C

Wir empfehlen, Wellrohre bei uns kostenlos auszuleihen. Dadurch wird die Verschmutzungs- und Diebstahlgefahr minimiert.

Warum wird der Vorlauf zur Fußbodenheizung nicht heiß?

Da es sich bei einer Fußbodenheizung um ein träges System handelt, kann es mehrere Stunden dauern, bis es sich erwärmt, wenn die Anlage in Betrieb geht und der Rücklauf sehr kühl ist. Zur Regelung der Fußbodenheizung setzen wir auf ein Einspritzsystem. Dieses passt sich optimal der Trägheit der Fußbodenheizung an.
Ebenso darf die Fußbodenheizungspumpe nicht über 3m eingestellt werden.

Kann man beim Thermostatischen-Temperatur-Vorhaltemodul (TTV / Sommerbypass / Warmhaltebrücke) die Warmwassertemperatur einstellen?

Nein, bei diesem Ventil kann keine Warmwassertemperatur eingestellt werden. Das TTV ist für die Warmhaltung der Versorgungsleitungen zuständig, damit diese - vor allem im Sommer außerhalb der Heizperiode - nicht zu stark auskühlen und der Wärmetauscher bei Warmwasserzapfung schnell mit Wärme versorgt wird.